Senkungsleiden/Inkontinenz

Ungewollter Abgang von Urin, allgemein auch als „Blasenschwäche“ bekannt, ist vor allem unter Frauen ein häufig auftretendes Problem. Schätzungsweise 10-20% aller Frauen leiden unter mehr oder weniger regelmäßig auftretender Harninkontinenz, wobei keineswegs nur ältere, sondern auch viele junge Frauen (z.B. nach Schwangerschaften) betroffen sind.

Harninkontinenz ist kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern meist ein Symptom für eine zu Grunde liegende Erkrankung:

  • Schwäche der Beckenbodenmuskulatur durch Veränderungen im Becken als Folge von Geburten oder Operationen;
  • Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen in den Wechseljahren, dadurch verliert das Gewebe der Harnröhre und des Beckenbodens an Spannkraft;
  • Chronische Bronchitis, Verstopfung, Übergewicht;
  • Harnwegserkrankungen, z. B. Blasenentzündungen oder Tumore.

Wir sehen die Frau und ihren Leidensdruck im Vordergrund. Hieran orientiert sich alle Diagnostik und Therapie.

Was wir tun können

Eine ausführliche gynäkologische Untersuchung mit Ultraschall des Unterbauchs und des Beckenbodens und die urodynamische Untersuchung durch den Urologen helfen uns die richtigen Diagnosen zu finden und ein auf Sie abgestimmtes Konzept zu erarbeiten. In der konservativen Therapie nutzen wir Medikamente, Elektrostimulation, Biofeedback und andere Inkontinenzhilfsmittel.

In enger Zusammenarbeit mit Kliniken organisieren wir Inkontinenzoperationen oder Senkungsoperationen.

Wenn Sie genauere Informationen über diese spezielle Untersuchung wünschen, lassen Sie sich von unseren Ärzten individuell beraten.